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Kolumne
Nachricht von Sam

Titelbild Kolumne - Nachricht von Sam

Hi ihr Lieben! Man bei mir war einiges los. Wie ihr ja bereits wisst habe ich auf der Halloweenparty von Nina und Hanna, ein liebenswertes Monsterchen kennengelernt. Sam ist wirklich ein Traum von einem Mann, genau meine Kragenweite. Nun ja, das macht mir auch ein wenig Sorgen. Immer wenn ich einen Typen gut finde, stellt sich nach kurzer Zeit heraus, dass mein Gegenüber nichts von mir wissen will. Jedenfalls hat mich dieses lästige Karma bislang begleitet. Wobei es ja nicht immer so war. Mit meinem Exfreund war das ganz anders, der wollte mich nicht gehen lassen und hat mich auf Schritt und Tritt verfolgt. Leider hatte er eine ganz andere Vorstellung vom Leben als ich. Ich weiß bis heute nicht was ich mir eigentlich von der Beziehung mit ihm erhofft hatte, aber ja Schnee von gestern, ich sollte mir keine Gedanken mehr darüber machen. Nur manchmal kommt der Ärger in mir hoch, da er mich immer wieder enttäuscht und bis aufs Letzte verletzt hatte. Eigentlich wollte ich alleine bleiben, um ehrlich zu sein hatte ich gar keine große Lust jemanden kennenzulernen.

 Ich wollte eine größere Auszeit und wieder zu mir selbst finden. Jedoch ist das mit dem Selbstfinden auch so eine Sache für sich. Mache Menschen sind damit ein ganzes Leben lang beschäftigt und stellen dennoch fest, dass es das nicht gewesen sein kann. Das Leben ist eben voller Rätsel, es gibt so vieles was wir noch nicht wissen. So einiges was wir noch lernen müssen und darüber hinaus zahlreiche Türen, die immer vor uns verschlossen bleiben.

 Ich persönlich finde es nur sehr schade, dass ungeklärte Rätsel auch zu Kriegen führen können. Es ist schlimm, was alles in der Welt geschieht und noch schlimmer sind die Meinungen von Leuten die unbekümmert ihren Senf dazugeben. Unser größter Feind, trägt unser Gesicht. Traurig aber wahr, wenn man bedenkt wie leicht es sein könnte in Frieden und Harmonie zu leben. Nicht jeder lernt aus seinen Fehlern, oder erkennt sie als diese an. Ich selbst finde keine Worte dafür, mich macht das ganze nur sehr deprimiert und nachdenklich.

Nun aber wieder zu erfreulicheren Themen. Also wieder zu Sam. Ich hatte ihm ja eine SMS geschrieben, die Antwort kam jedoch erst am nächsten Tag. Schaut mal.

Sam: Hallo, Lilly tut mir schrecklich leid, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hab ein Prepaid Handy, leider war meine Karte leer und ich musste mir erst einen neue zum Aufladen kaufen. Ich habe mich auch sehr gefreut dich kennenzulernen. Es wäre mir eine Freude dich wiederzusehen. = )

Lilly: Hi Sam, ich habe mir schon sowas gedacht. ; ) (Storno: Hättest du dich nicht bald gemeldet, hätte ich deine Nummer gelöscht und dein Gesicht aus meinem Hirn gemeißelt!) Ich hoffe dir geht es gut und du konntest an dem Abend noch alles erledigen. (Storno: Wäre ja besser gewesen du wärst geblieben, ich dachte nämlich du haust meinetwegen ab!) Wollen wir uns die Tage mal treffen?

Sam: Ja, sehr gerne!  = ) Hast du morgen Abend schon was vor?

Lilly: Nein, ich habe nichts geplant. Wo möchtest du dich denn treffen? (Storno: Wenn du denkst du kannst gleich mal zu mir fahren, dann hast du dich geschnitten. Du bist zwar süß und so, aber ich lass dich erstens nicht gleich in meine Wohnung und zweitens gebe ich dir meine Adresse nicht per SMS durch, ich bin ja nicht blöd. Weiß ja nicht wie du drauf bist und so…)

Sam: In der Innenstadt ist ein guter Italiener, wir könnten uns so um 19:00 Uhr beim Großparkplatz treffen. Was hältst du davon?

Lilly: Ja, hört sich gut an, dann machen wir es so. Ich freue mich schon, bis morgen. (Storno: Seid es Whats A.. gibt ruft dich keiner mehr an, oder?)

Sam: Ich freue mich auch, also dann bis morgen um 19:00 Uhr, hab eine gute Nacht.

Lilly: Gute Nacht, bis morgen. (Storno: Hätte er jetzt Kuss, Kisses oder sowas in der Art geschrieben, wäre er untendurch gewesen.)

Ja, das war der SMS Verlauf. Man war ich aufgeregt ich sags euch. Das Treffen sollte also Samstagabend sein, was wiederum gut war, ich musste vorher nicht arbeiten, konnte erstmal ausschlafen und mir dann die Frage aller Fragen stellen. Was ziehe ich an?

Ja was zieht man an zum ersten Date? Kleiderschrank auf, frustriert wieder zu und dann wieder auf. Da hängt so viel und trotzdem findet man in solchen Situationen wieder mal nichts. Zu schwarz ist nichts, zu bunt ist nichts. Zu Übertrieben auch nichts, wartet mal das da, nein auch nichts. Man war ich genervt, aber vom Allerfeinsten. Dann fiel mir doch was ein. Eigentlich hatte er mich ja als Hexe kennengelernt, jedes andere Outfit sollte also gut genug sein um ihn zu beeindrucken und weil wir nur zum Italiener gehen, ist eine coole Jeans und ein schwarzes Oberteil nicht verkehrt. Dazu meine schwarzen Lederstiefel. Nur welche Jacke? Irgendwie, ja mmh. Ganz unverhofft klingelte es an der Tür. Wer könnte das wohl an einem Samstagvormittag sein? Natürlich die Post! Ich hatte eine größere Bestellung bei styleBREAKER getätigt, ich muss schon zugeben ich bin nach den Sachen geradezu süchtig. Aber auch heute sollten sie mir weiterhelfen. Ich hatte unteranderem verschiedene Ponchos und zwei neue Handtaschen bestellt die es jetzt brandneu im Sortiment gibt. Das kam alles wie gerufen! Ich wählte einen der Ponchos aus, dieser sollte mir als Jacke dienen, die passende Tasche hatte ich jetzt auch, besser könnte es nicht laufen.

Beruhigt ging ich ins Bad und sang beim Duschen fröhlich vor mich hin, danach genehmigte ich mir ne Tasse Kaffee und legte mich dann nochmal eine Stunde aufs Ohr.

Am späten Nachmittag machte ich mich zurecht und war schon ganz aufgeregt. Endlich rückte dann der Zeiger weiter vor, ich schnappte meine Handtasche die Schlüssel und mein Handy und machte mich auf dem Weg zum Auto.

Nun konnte es losgehen, die Straßen waren frei, nicht mal eine rote Ampel, so sollte es sein. Aber ich war dann doch etwas zu früh dran und blieb deshalb noch eine Weile im Auto sitzen.

Ja ich versuchte relaxt zu bleiben, ihr wisst ja, dass man in solchen Momenten des Lebens schnell ins Schwitzen kommt, Minuten werden zu Stunden und Sekunden zu Minuten. Aber dann bemerkte ich einen jungen Mann, der immer wieder hin und her schaute. Ein kurzer Blick genügte, ja er war es, Sam war auch schon da.

Ich stieg aus und als er mich sah, lief er mir entgegen. Er sah umwerfend aus, sein Lächeln machte es noch besser. Meine Hormone machten sich selbstständig und lösten in mir wahre Glücksgefühle aus. Er begrüßte mich herzlich, aber nicht aufdringlich. Natürlich kam ihm das eine, oder auch andere Kompliment über die Lippen, wie gut ich aussehen würde, dass er sich freut mich zu sehen…, aber ja mir ging es ja nicht anders.

Wir mussten erstmal ein Stückchen laufen, der besagte Italiener befand sich in der Innenstadt. Hammeraugen hat er, also wirklich Hammer! Er lief so neben mir her und ich wusste nicht recht, kommt das jetzt gut wenn ich seine Hand nehme, oder ist das zu gewagt? Irgendwie machte er den Eindruck, als würde er sich das Gleiche fragen. Nach zwei Seitenstraßen hielt ich es nicht mehr aus und streifte mit meiner Hand im engeren Gehen an seiner, worauf er sehr schnell reagierte und meine Hand ohne Worte nahm , einmal kurz seitlich darüber strich und sie dann festhielt. Leute, ich kann euch gar nicht sagen was das für ein Gefühl war, irgendwie wusste ich es sollte so sein. Ich fühlte mich, auf eine für mich unbekannte Art, zu Sam hingezogen. Schon fast etwas unheimlich, aber unheimlich gut.

Im Restaurant angekommen, nahm er mir meinen Poncho aus der Hand und hing ihn an die Garderobe, direkt neben seiner Jacke. Ich war sehr froh mich setzen zu dürfen, ich hatte die starke Befürchtung sonst würde es mich umhauen. Sam erzählte von seiner Arbeit, dass er an dem Abend nochmal was Wichtiges mit seinem Chef besprechen musste, es ihm so leidgetan hätte, dass er gehen musste. Ich die Lilly, die ihren Mund nie halten kann, war still wie ein Mäuschen und klebte an seinen Lippen. Wir bestellten und er erzählte weiter. Irgendwann musste ich ja auch wieder was sagen, also erzählte ich ihm was ich so mache, dass ich erst mit Lisa in Amerika war und dass wir nur durch Zufall auf der Halloweenparty gelandet sind. Sam meinte, eigentlich wollte er da gar nicht hin. Ein Freund hätte ihn dazu überredet, aber im Nachhinein sei er sehr dankbar, denn nur so konnte er eine kleine, besondere Hexe kennenlernen. Als Monster hätte man es nicht so leicht. Wir lachten und redeten, wir aßen, sahen uns tief in die Augen … und so ging es immer weiter.

Es ist wirklich verdammt schwer einem Mann wie Sam in die Augen zu sehen und dabei noch bei klarem Verstandes zu bleiben!

Der Kellner kam, bat uns, wir sollten doch bitte langsam zahlen, das Lokal würde schließen. Sam nahm sein Portemonnaie aus der Tasche und beglich die Rechnung. Danach ging es nach draußen wir liefen Hand in Hand an bereits geschlossenen Geschäften vorbei, sahen in die Schaufenster und amüsierten uns. Nach Stunden die in diesem Fall zu Minuten wurden standen wir wieder auf dem Parkplatz, der Abschied nahte. Seid mir nicht böse, denn ich habe an diesem Abend eine meiner Grundregeln verletzt und Sam geküsst, er hat ja auch mitgemacht, also nicht meckern.

Die ganze Nacht hindurch gingen SMS für SMS hin und her. Ach, ja ich bin verliebt, total verschossen um es genau ausdrücken. So jetzt werde ich ihn mal anrufen.

Ich wünsch euch was, bis bald.

Eure Lilly

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