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Sternschnuppen: Augen zu und wünschen!

Sternschnuppen: Augen zu und wünschen!

Wer noch ein paar Wünsche vom Geburtstag oder Weihnachten übrig hat, wartet damit am besten bis zum August. Dann sehen wir so viele Sternschnuppen wie zu keiner anderen Jahreszeit. Jetzt werden Wünsche Wirklichkeit, so der weit verbreitete Volksglaube. Man muss dafür nur die Augen offen halten. Sobald man eine Sternschnuppe erblickt, einfach die Augen schließen und fest an den Wunsch denken.

Sollte ein Wunsch tatsächlich einmal nicht in Erfüllung gehen, hat man seinen Wunsch offenbar nicht geheim gehalten – und vertraut dann doch besser auf die Gunst der Familie beim nächsten Schenkanlass als auf himmlische Highlights. Wünsche hin oder her, Sternschnuppen sind ein faszinierendes Naturschauspiel, das wir für dich genauer unter die Lupe genommen haben. Bitte weiterlesen!

Perseiden – was ist das denn?

Das Wort „Perseiden“ ist weder ein Waschmittel noch eine Krankheit, sondern viel schöner! Es bezeichnet einen Sternschnuppenschauer. Dieser ist für uns besonders gut zu sehen im August, meist in der zweiten Woche. Dann nämlich kreuzt die Erde wie jedes Jahr die Umlaufbahnen der abgelösten Teilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Flitzen diese mit ihrer enormen Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre, verglühen sie dort und bringen die Atome zum Leuchten. Das, was wir als Sternschnuppen sehen, sind also in Wirklichkeit nicht die Teilchen selbst, sondern nur ihre Leuchtkanäle – die Bewegungsspuren von Sternschnuppen. Der Leuchtkanal besonders großer Teilchen kann am Nachthimmel in seiner Leuchtkraft sogar das Mondlicht übertreffen! Wobei „groß“ hier relativ zu verstehen ist. Die durchschnittliche Größe eines Staubteilchens liegt nämlich zwischen einem Millimeter und einem Zentimeter. Kaum zu glauben, oder?

Wegen ihrer länglichen Form und weil sie um den 10. August, dem Laurentiustag, besonders häufig auftreten, werden Perseiden auch als Laurentiustränen bezeichnet. Die Geschichte besagt, dass der Märtyrer Laurentius an diesem Tag im Jahr 258 hingerichtet wurde. Unter den Trauernden: der Himmel.

Sternschnuppen gucken – so gehts

Wer gerne Sternschnuppen beobachtet, braucht nur eine Decke und eine sternklare Nacht. Am besten suchst du dir ein dunkles Plätzchen mit möglichst weiter freier Sicht auf den Himmel. Dann heißt’s hinlegen, Füße in Richtung Nordost, und Augen auf! Die günstigsten Sternschnuppen-Stunden sind übrigens die nach Sonnenuntergang bis um 22 Uhr. Danach könnte der aufgehende Mond ein wenig die Sicht trüben.

Seit Mitte Juli bis zum 24. August sind immer wieder Sternschnuppen zu sehen. Die allermeisten Sternschnuppen lassen sich erfahrungsgemäß jährlich in der Nacht vom 12. August auf den 13. August blicken. Pro Stunde treten dann ca. 100 Sternschnuppen auf. Dieses Jahr ist ein besonders gutes Sternschnuppenjahr: Bis zu 150 Sternschnuppen in der Stunde wurden uns prognostiziert. Warum das? Planet Jupiter bringt einen Teil des Staubteilchen-Stroms durch seine Schwerkraft näher zur Erde und beschert uns romantische Nächte mit guten Chancen, wirklich all unsere Wünsche endlich einmal loszuwerden.

Viel Spaß beim Gucken und wünschen wünscht dir
Franziska vom styleBREAKER Team

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