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Kolumne
Back in Germany

Titelbild Kolumne - Back in Germany

Hi ihr, ich bin wieder im Lande! Ach war das schön in den USA, einfach traumhaft. Aber bis wir da erst mal ankamen ist einiges passiert. Es ging schon damit los, dass meine BF im Stau stand. Ich war natürlich abfahrbereit, hatte mein Gepäck mühsam vom vierten Stock runter getragen und da stand ich dann.

Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich setzte mich auf meinen vollgepackten Trolley.

Fast eine halbe Stunde später war Lisa endlich da und ich bis aufs letzte Hemd durchgeschwitzt. Man Lisa! Aber gut, das hätte mir ja auch passieren können.

Der Weg zum Flughafen war frei, kein Stau, kein Gedrängel, alles gut. Lisa fuhr als ginge es um ihr Leben und so konnten wir die verlorene Zeit wieder einholen.

Im Parkhaus war sogar ein Platz für uns frei und wir machten uns auf den Weg zu unserem Flieger, aber dann kam erstmal die Sicherheitskontrolle.

Zuvor hatte ich mir schon einige Gedanken gemacht, was tun wenn ich nicht durch die Schranke komme? Ja, zu dem Zeitpunkt fand ich das ja noch recht lustig, aber dann stand ich davor. So ein drei Meter Mann bat mich durch und es fing an zu piepsen. Natürlich war ich beim ersten Mal ziemlich erschrocken. Lisa stand schon auf der anderen Seite, amüsierte sich und war dem Lachkrampf nahe. Ich musste hingegen Schmuck ablegen und wieder durch die Schranke, pieps! Ja, wollt ihr mich veräppeln? Schmuck ist ab, was denn jetzt noch? Da fragte mich der riesige Kerl ob ich Metallstücke einstecken habe. Nein sagte ich und sehe ich aus wie ein Konstrukteur der vor hat in Amerika eine neue Brücke zu bauen um die Weltherrschaft an sich zu reißen, war mein Gedanke. Mei oh mei, das darf doch nicht wahr sein. Mir wurde immer heißer und mein Kopf wurde langsam rot, die Leute hinter mir waren am Tuscheln und meine BF weiterhin am Lachen und Grimassen schneiden. Nun hatte der Typ ne Idee, ich sollte meine Schuhe ausziehen. So wieder durch die Schranke und dieses Mal ganz ohne pieps. Man war ich froh, endlich ging es weiter zum Gate.

Lisa bekam erstmal eins hinter die Ohren, BF hin oder her! Jetzt warten bis der Flieger bereit ist und wir einsteigen dürfen. Man, hab ich nen Durst hoffentlich bekommt man da dann gleich was zu Trinken. Aber es dauerte und die Zeit wollte nicht verstreichen. Wir sahen uns die Leute an und fingen aus Langweile an, Spekulationen zu machen, da waren schon ein paar seltsame Exemplare der Menschheit unterwegs und wir natürlich mittendrin.

Endlich durften wir einsteigen, der Getränkewagen kam auch kurz drauf angerollt und alles war paletti. Amerika, kaum zu glauben aber wahr, wir sind auf dem Weg!

Es dauerte zwar ein paar Stunden, aber die gingen sehr schnell vorbei, wir hatten einiges zu erzählen und schwärmten schon jetzt von unserem gemeinsamen Urlaub.

Nach der Landung mussten wir nochmal warten, konnten dann aber unser Gepäck holen und nach den Formalitäten das Gelände verlassen.

Lisa ließ gleich den Ami raushängen und pfiff ein New Yorker Taxi herbei. Pfeiffen hat die wirklich drauf und dann endlich ins Hotel. Die Zimmer waren wie für uns gemacht, einfach traumhaft schön. Jedoch waren wir noch recht platt von der Fahrt, was es dort alles zu sehen gab war einfach unbeschreiblich. In den USA ist alles viel größer und teilweise glamouröser. Eigentlich wollten wir gleich ein wenig die City unter die Lupe nehmen, aber dann hatten wir doch beschlossen uns erstmal etwas hinzulegen, man waren wir fertig!

Lisa und ich im Herzen von New York, wenn das die gesamte Bevölkerung geahnt hätte wären bestimmt einige ausgewandert.

Nach unserem Nickerchen gings erstmal ab in die Dusche und dann hinaus ins bunte Treiben. Für uns als eingefleischte Deutsche war das eine Überforderung für unsere Sinne, alles laut, alles bunt und grell, alles cool, interessant und neu!

Wir wollten alles sehen und erkunden, aber wussten nicht wo wir anfangen sollten. Also landeten wir vor einem Hot Dog Stand und ließen es uns dort gut gehen.

Begleitet von Leuchtreklamen und bunten Lichtern liefen wir durch den Stadtteil, wir hatten uns dazu entschlossen nur gerade aus zu gehen, damit wir auch wieder zurück finden. Ein Shop nach dem anderen sprach uns an und irgendwann landeten wir in einem modernen, ewig großen Einkaufscenter. In einer Boutique wurden wir sehr auffällig von einer Verkäuferin betrachtet die dann auch zu uns rüber kam. Wir hatten beide eine Vintage USA Tasche vom styleBREAKER Shop um, die scheinbar ihr Interesse geweckt hatte, sie wollte wissen woher wir die haben. Sie hat ziemlich große Augen gemacht, als sie erfuhr, dass wir die Taschen in Deutschland gekauft hatten und schrieb sich gleich die Internetseite auf. Obwohl Lisa und ich immer gut gekleidet sind und von neuen Trends nie abgeneigt waren hat uns dies sehr stolz gemacht. Wir dachten nicht daran, dass wir so viele Blicke auf uns ziehen könnten, denn wir waren ja schließlich in NEW YORK! Mit einer leichten Himmelfahrtsnase sind wir weiter gegangen und haben uns in nem Supermarkt mit Süßigkeiten und amerikanischer Limonade eingedeckt.

Ja, dass Leben kann so schön sein!

Schade das ihr nicht mitfliegen konntet, dort hätte es euch bestimmt auch gut gefallen. Wir waren froh, dass wir ein paar Tage dort verbringen durften, aber wenn ich ehrlich bin war auch das zu kurz. Wir hatten es nicht mal geschafft alle Sehenswürdigkeiten anzusehen, die Stadt an sich ist bereits eine, aber auch die konnten wir nicht ganz erkunden. Ich könnte euch einen ganzen Roman über unsere Zeit in den USA schreiben, es war dort einfach unbeschreiblich, aber einige Eindrücke muss ich selbst noch verarbeiten, mein Hirn ist jetzt noch am Rotieren.

So, jetzt muss ich Wäsche waschen, Wohnung putzen und so …, der Alltag ist zurückgekehrt.

Ich wünsch euch was, bis bald.

Eure Lilly

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