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Kolumne
Kennt Ihr das auch?!

Titelbild Kolumne

Am Wochenende war ich länger unterwegs, man will ja seine Freizeit ausgiebig genießen. Doch kaum hat es angefangen ist es auch schon wieder vorbei. Der Montag naht und somit auch der erste Arbeitstag der Woche.

Nun ja, alles kein Problem, wenn da nicht der Staatsfeind Nummer eins wäre. Natürlich spreche ich von meinem Wecker. Am Vorabend hatte ich die Weckzeit eingestellt, nochmal alles überprüft, sogar das Teil nochmal probiert, damit ja nichts schief gehen kann und er am nächsten Morgen seinen Dienst verrichtet. Aber ihr habt es wahrscheinlich schon geahnt, das Ding blieb still, so still dass ich entspannt und bedenkenlos verschlafen hatte. Ja und dann ging es los.

Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten meine Nase und ich wurde langsam wach. Erst dachte ich noch im Stillen bei mir wie schön doch der Tag heute werden könnte, bis sich dann mein Kopf reflexartig zur Seite drehte und ich die roten Zahlen nach mehrmaligen Augenkneifen endlich entziffern konnte. Ach du…, schon so spät, ach du..., wie soll ich das jetzt schaffen?

Mit einem Satz sprang ich aus dem Bett und landete dabei unschön auf dem Boden.

Ich rannte in die Küche und schaltete meine Pad Maschine ein. Pad rein, Deckel runter, Knopf gedrückt und ab ins Bad! Auf die Schnelle gewaschen, angezogen und wieder raus. Kaffee stand jetzt auf dem Plan, ja da stand er, aber nicht vor mir. Ich hatte in der Eile die Maschine wohl nicht richtig verschlossen. Statt Kaffee, war jetzt mehr Wasser in der Tasse, als sonst was.

Ein Trauerspiel der Gefühle überkam mich. Für Neuen war jetzt keine Zeit mehr, also wieder ins Bad. Zähne putzen, schnell die Haare richten, bisschen Schminke. Ach, auch das noch, der Kajalstift war abgebrochen. Na was solls, ich muss los.

Ungeschminkt schnappte ich mir noch schnell meine Tasche und rannte die endlos wirkende Treppe hinunter bis ich dann endlich vor meinem Auto stand. Wo ist jetzt wieder dieser Autoschlüssel?  Okay, warum auch nicht! Ich hatte die Tasche bereits mehrfach durchsucht, aber der blöde Schlüssel war unauffindbar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich dann doch ein wenig Glück. Ich hatte meinen Autoschlüssel noch nicht an meinem Schlüsselbund angebracht und konnte mit dem Haustürschlüssel wieder in die Wohnung. Aber zunächst musste ich wieder vier Etagen Treppen steigen.

Gut, den Schlüssel hatte ich gefunden, der lag ganz frech auf meiner Kommode, die direkt im Flur steht. Mit dem Schlüssel ging es wieder hinab, durchgeschwitzt bis aufs Hemd öffnete ich die Autotür und fuhr los. Man, man, man eigentlich müsste ich jetzt längst im Büro sein. Was sag ich nur zum Chef? Vielleicht merkt er es gar nicht,  dass ich zu spät dran bin.

Ich schaltete das Radio ein und fuhr weiter. Wie jetzt? I am not happy! Kanalwechsel! Ja, irgendwo unter dem Regenbogen, kann das Leben noch schön sein. Kanalwechsel! Augen wie ein Tiger? Wenn der Kajalstift nicht abgebrochen wäre, bestimmt. Kanal… ach, man! Stau!

Also hört mal, ich stand sage und schreibe fast zwei Stunden im Stau! Jetzt blieb mir nichts mehr anderes übrig, ich musste meinen Chef anrufen. Natürlich war der sehr erfreut, aber Stau hörte sich tausendmal besser an, als ich habe verpennt.

Oh, entschuldigt vielmals, ich habe mich ja noch gar nicht bei euch vorgestellt. Ich bin die Lilly, bin 22 Jahre alt und arbeite als Bürokauffrau.

Weil ich sowieso schon viel zu spät dran war, dachte ich … drauf und hielt noch unterwegs beim Bäcker an, ich hatte ja nicht mal was zum Essen eingepackt in der Eile. Der Plan war, rein, Schinken- Käse Fladen ordern, raus und wieder los fahren.

Ja, erraten, da standen natürlich fünf Leute vor mir an und  jeder Zweite musste erst noch überlegen was er eigentlich will. Dabei stehe ich selbst hier schon fast eine viertel Stunde und hätte mich in der Zeit hundertmal anders entscheiden können….

Auch egal, warum aufregen.

Kurz vor der Mittagspause, die ich natürlich gebraucht aber nicht mehr machen durfte fand ich endlich einen Parkplatz. Man, war ich fertig! Ein letzter Blick in den Spiegel erwies sich als reine Katastrophe, man konnte mir den Stress der vergangenen Stunden mehr als ansehen.

Ich redete mir selbst gut zu, Lilly das machst du schon und durchsuchte nochmals meine Handtasche. Irgendwas musste doch da drinnen sein, dass mir weiterhelfen könnte und ich hatte tatsächlich etwas gefunden.

Fortuna war wieder auf meiner Seite! Ich freute mich sehr als ich mein Lieblingstuch in der Tasche fand. Dieses hatte ich schon vor längerer Zeit im styleBREAKER Shop entdeckt und kürzlich gekauft. Da lässt sich doch was machen! Ich schüttelte das Tuch ein paar Mal gut durch um ihm neuen Schwung zu geben und wickelte es dann um meinem Hals und meiner Schulter. Ein erneuter Blick in den Spiegel verlieh mir ein erleichtertes Lächeln. Ja, so kann ich mich sehn lassen!

Selbstbewusst stieg ich aus und betrat das Büro. Natürlich war mein Chef nicht gerade erfreut darüber, dass ich so spät zur Arbeit kam. Jedoch verriet mir sein verschmitztes Lächeln, dass er froh war mich zu sehen. Er drehte sich sogar nochmal nach mir um, jedenfalls hatte das Gabi behauptet, die ihren Schreibtisch direkt am Eingang des Büroraumes hat.

Ich würde es rückwirkend so sehen…

… als ich das Tuch in der Tasche fand, war ich mehr als glücklich. Meine Glücksgefühle scheinen den vorherigen Ärger aus meinem Gesicht gefegt zu haben. Die ausgelösten Hormone dienten mir als eine Art Make-Up und mein Lieblingstuch verhalf mir zu einem unverwechselbaren neuen Look.

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